Der biologischen Bedeutung der Pilze im Ökosystem wurde bisher nur wenig beachtet im Vergleich zu Bakterien oder Viren. Der Fokus war in den letzten Jahren eher auf Keime und Viren gerichtet. Erst als Immundefekte sich vermehrt haben und man keine deutliche Verbindung zu den herkömmlichen „Krankheitserreger“ finden konnte, schwappte das Interesse langsam aber stetig zu den verschiedenen Pilzinfektionen.
So wurde die invasive Aspergillose zu einer der häufigsten infektiösen Komplikationen nach Coronavirus-Erkrankung oder auch nach Organtransplantationen. Jedenfalls überall dort wo das Immunsystem beachtlich geschwächt ist.
Neuerdings gibt es auch Meldungen im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus Sars-Cov2. Dass einige sogenannten Schutzkonzepte die Pilz Entwicklung fördern.
Die Cryptococcose andererseits ist die häufigste systemisch verlaufende Pilzinfektion des erworbenen Immunmangelsyndroms bei HIV Infektion.
Fortschritte in Diagnostik und Therapie invasiver Mykosen (Pilzkrankheiten) setzen das Verständnis pilzspezifisch pathogenetischer Zusammenhänge voraus. Dass auf aspergillose.ch gezeigte Situationen behandelt entsprechende pathologisch-anatomische, histologische und feinstrukturelle Befunde auf der Basis biochemischer und immunologischer Abläufe bei solchen Pilzinfektionen.
Eindrucksvoll wird gezeigt, dass bestimmte enzymatische Aktivitäten des Pilzes im invadierten Gewebe eine wirkungsvolle Therapie behindern können. Dies gilt zum Beispiel für Mikroinfarzierungen mit Durchblutungsstörungen, wie sie für die invasive Aspergillose typische sind und welche ausreichende Wirkspiegel des Medikamentes am Infektionsort verhindern können.
Daraus resultierende, unter Umständen fehlgedeutete, unbefriedigende klinische Behandlungsergebnisse machen deutlich, dass zwangsläufig der Prophylaxe eine wichtige Bedeutung zukommt.
Mit dem Begriff „Prophylaxe“ verbinden sich in diesem Zusammenhang drei grundsätzlich verschiedene Intentionen:
die vom Mykologen geforderte Pilzsporenfreiheit der Raumluft
eine lückenlose mykologisch-diagnostische Überwachung des Patienten im gefährlichen Stadium der Leukopenie und Immunsuppression
eine medikamentöse antimykotische Prophylaxe
Wo finden man in der Schweiz ein Labor, wo das Blut auf Aspergillose untersucht werden kann? Ich habe leider kein Hausarzt, der mir da helfen kann.
Können Sie mir weiterhelfen??
Guten Tag, verlangen Sie von Ihrem Hausarzt, dass er Sie einem Spezialisten überweist. Dieser Spezialist soll dann, die von Ihnen gewünschte Tests, durchführen lassen. Wenn keine Hilfe angeboten wird, müssen Sie auf eigene Faust eine Universitätspital kontaktieren und deren Pilzinfektions-Spezialisten Kontakt verlangen und so sich in Verbindung setzen. Beste Grüsse. Herr Aspergillose.