Die Gefahr der invasiven Aspergillose mit raschestem Verlauf als derzeit häufigste und gefürchtetste Pilzkrankheit mit höchster Mortalität bei hämatologischen Patienten und nach Organ-Transplantation (z.B. Herz) fordert eine ständige Überwachung, spätestens mit Beginn der Immunsuppression.
Als wichtigste Forderung bei der Bekämpfung der invasiven Aspergillose bei immunsupprimierten Patienten gilt eine pilzsporenfreie Raumluft bei entsprechenden innen und aussenarchitektonischen Bedingungen z.B. Unterbringung von Abteilungen mit diesen Risikopatienten in oberen Etagen, entfernen jeglichen Pflanzenwuchs.
Für die Therapie der invasiven Apsergillose wird neben der Herabsetzung der Immunsupression, die Prüfung der Wirksamkeit von Kombinationen eiweissbindender mit nicht eiweissbindenden Antimykotika empfohlen